Mentolad 50
Wirkstoff : Trestolone acetate
10 ml
50 mg/ml
Wissenschaftlicher Überblick: Mentolad 50 - Driada Medical (enthält Trestolonacetat/MENT)
Dieser Überblick fasst Informationen über Trestolonacetat (MENT) zusammen, den Wirkstoff, der Berichten zufolge in Produkten wie „Mentolad 50 - Driada Medical“ enthalten ist. Er basiert AUSSCHLIESSLICH auf den 8 vom Benutzer bereitgestellten Links, wobei jeder Link nur einmal zitiert wird. Die dargestellten Informationen sollen gemäß diesen Quellen (abgerufen bis zum 3. Juni 2025) aktuell sein. Dieses Dokument befürwortet keine nicht-medizinische Verwendung.
Mentolad 50 - Driada Medical deutet auf ein Produkt hin, das als Trestolonacetat (auch bekannt als MENT oder 7α-Methyl-19-nortestosteronacetat) vermarktet wird, wahrscheinlich in einer Dosierung von 50 mg (z. B. pro ml, falls injizierbar). Trestolonacetat ist ein potentes synthetisches, injizierbares anabol-androgenes Steroid (AAS), das von Nandrolon (19-Nortestosteron) abgeleitet ist. Allgemeine Informationen, einschließlich seiner chemischen Natur und Geschichte, finden sich auf Wikipedia (Trestolonacetat, abgerufen am 3. Juni 2025). Detaillierte chemische Daten sind verfügbar von PubChem (CID 10246085 - Trestolonacetat, Datensatz zuletzt geändert am 25. Mai 2024).
Chemisches Profil und Status als Forschungsmaterial
Trestolonacetat ist eine distinkte chemische Entität, die in Forschungs- und Analysezusammenhängen verwendet wird.
- Es ist als Referenzmaterial von Lieferanten wie LGC Standards (abgerufen am 3. Juni 2025) erhältlich, das es für Qualitätskontroll- und Forschungszwecke bereitstellt.
- In ähnlicher Weise listet Bioscience.co.uk (abgerufen am 3. Juni 2025) Trestolonacetat als ein für die Forschung verfügbares Produkt auf und betont seinen nicht-therapeutischen Kontext für den allgemeinen Verkauf.
- API (Active Pharmaceutical Ingredient)-Standards für Trestolonacetat sind auch von spezialisierten Lieferanten wie Pharmaffiliates (abgerufen am 3. Juni 2025) erhältlich, die für analytische und Entwicklungsarbeiten bestimmt sind.
Untersuchungszwecke und Forschung (Nicht für therapeutische Anwendung zugelassen)
Trestolonacetat ist ein Prüfpräparat und ist NICHT für irgendeine therapeutische Anwendung am Menschen durch große Regulierungsbehörden wie die FDA zugelassen.
- Es wurde auf eine potenzielle Verwendung als männliches Verhütungsmittel und zur Testosteronersatztherapie aufgrund seiner potenten androgenen und anabolen Wirkungen sowie seiner Fähigkeit, Gonadotropine zu unterdrücken, untersucht.
- Die SEER*Rx-Datenbank (Eintrag für Ment, abgerufen am 3. Juni 2025) vermerkt MENT (Trestolon) als ein für diese Zwecke untersuchtes androgenes/anaboles Steroid im Prüfstadium.
- Kein zugelassenes Medikament: Trestolonacetat ist kein von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) oder anderen ähnlichen Gesundheitsbehörden weltweit für irgendeine medizinische Erkrankung zugelassenes Medikament.
- Vermarktung als „Nur für Forschungszwecke“: Es wird häufig von Chemikalienanbietern wie Cayman Chemical (Trestolonacetat, abgerufen am 3. Juni 2025) mit dem Hinweis verkauft, dass es nur für Laborforschungszwecke und nicht für die menschliche oder tierärztliche Verwendung bestimmt ist.
- Produkte aus unregulierten Quellen, wie sie potenziell unter „Mentolad 50 - Driada Medical“ vermarktet werden, bergen erhebliche Risiken hinsichtlich Qualität, Reinheit und Sicherheit.
- Im Sport verboten: Trestolon (MENT) und seine Ester sind gemäß Abschnitt S1 (Anabole Wirkstoffe) der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) aufgrund ihrer potenten anabolen Eigenschaften jederzeit verboten.
- Missbrauchspotenzial: Aufgrund seiner hohen anabolen und androgenen Potenz hat Trestolonacetat ein hohes Missbrauchspotenzial durch Athleten und Bodybuilder, die ihre Leistung, Muskelmasse und Kraft verbessern möchten. Eine solche Verwendung ist verboten und birgt erhebliche Gesundheitsrisiken.
Wirkmechanismus & Pharmakologische Eigenschaften
Trestolonacetat ist ein Prodrug von Trestolon (7α-Methyl-19-nortestosteron, MENT).
- Trestolon ist ein potentes synthetisches Androgen und anaboles Steroid. Es bindet stark an den Androgenrezeptor (AR).
- Im Gegensatz zu Testosteron kann Trestolon in gewissem Maße aromatisieren (zu 7α-Methylestradiol), was zu einigen östrogenen Effekten beitragen kann. Es unterliegt jedoch keiner 5α-Reduktion zu einem potenteren Androgen wie DHT (es ist bereits an der 7α-Position modifiziert und von Nandrolon abgeleitet, das weniger anfällig für die 5α-Reduktion ist).
- Seine pharmakologischen Eigenschaften, einschließlich seiner Identität als Androgen, sind in Datenbanken wie DrugBank (DB05830 - Trestolon, zuletzt aktualisiert am 28. Mai 2024) für die Ausgangsverbindung beschrieben.
Berichtete Wirkungen und potenzielle Nebenwirkungen bei Missbrauch (Basierend auf AAS-Klasse & Begrenzten Daten)
Spezifische klinische Studiendaten zu den Nebenwirkungen von Trestolonacetat beim Menschen für therapeutische Zwecke sind sehr begrenzt, da es kein zugelassenes Medikament ist. Informationen stammen größtenteils von seiner potenten AAS-Natur, präklinischen Studien, begrenzter Humanforschung (z. B. zur Kontrazeption) und anekdotischen Berichten aus illegaler Anwendung.
- Berichtete anabole/androgene Wirkungen (Missbrauch): Anwender streben sehr signifikante und schnelle Zunahmen an Muskelmasse und Kraft an.
- Potenzielle Nebenwirkungen (sehr wahrscheinlich, aufgrund hoher Potenz und AAS-Natur):
- Starke Unterdrückung der endogenen Testosteronproduktion und HPTA-Funktion (Hypothalamus-Hypophysen-Hoden-Achse), was zu Hodenatrophie und Unfruchtbarkeit führt.
- Androgene Nebenwirkungen: Akne, fettige Haut, beschleunigter Haarausfall, verstärkter Körper-/Gesichtsbehaarung. Virilisierung bei Frauen ist ein tiefgreifendes Risiko.
- Östrogene Nebenwirkungen: Aufgrund der Aromatisierung zu 7α-Methylestradiol sind Effekte wie Gynäkomastie und Wassereinlagerungen möglich.
- Kardiovaskuläre Belastung: Negative Auswirkungen auf Lipidprofile, Potenzial für Bluthochdruck und Herzbelastung.
- Psychologische/Verhaltensbedingte Effekte: Potenzial für Stimmungsschwankungen, Aggression, Reizbarkeit.
- Potenzial für Leberbelastung, obwohl es kein 17-alpha-alkyliertes orales Steroid ist, können hohe Dosen jedes injizierbaren AAS die Leberwerte beeinflussen.
Dosierung und Verabreichung (Keine zugelassenen Richtlinien – Nur Forschungs-/Illegaler Gebrauch)
Es gibt KEINE medizinisch zugelassenen Dosierungs- oder Verabreichungsrichtlinien für Trestolonacetat beim Menschen. Die Bezeichnung „Mentolad 50“ deutet auf eine 50-mg-Dosiereinheit hin (wahrscheinlich 50 mg/ml zur Injektion), die in unregulierten Produkten üblich ist.
- Forschungs-/Illegaler Anwendungskontext: Jegliche Anwendung beim Menschen gilt als illegal oder experimentell und erfolgt außerhalb ärztlicher Aufsicht. Dosierungen sind anekdotisch, stammen aus unregulierten Quellen und variieren stark (z. B. von 10-50 mg pro Tag oder jeden zweiten Tag). Eine solche Anwendung ist extrem gefährlich.